Prof. Dr. Gisela Hermann-Brennecke
Wissenschaftlicher Entwicklungsweg
Studium der Fächer Englisch, Geschichte, Pädagogik und Philosophie für das Lehramt am Gymnasium an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, unterbrochen von Studienaufenthalten in London und Cambridge 1965-1970.
Philosophikum 1968; Erste Philologische Staatsprüfung 1970; Zweite Staatsprüfung für das Lehramt am Gymnasium 1971; Magister Artium in Englischer Philologie und Geschichte 1972; Promotion 1977; Habilitation 1993.
Lehrerausbildung ab 1972 im Fach Englisch an der Pädagogischen Hochschule Westfalen-Lippe (Abteilung Münster), ab 1975 an der Universität Osnabrück im Rahmen der Einphasigen Lehrerausbildung (Verzahnung von Theorie und Praxis, von Hochschule und Schule). Seit 1981 Wahrnehmung von Professorenaufgaben.
Lehr- und Forschungsaufenthalte: University of Cincinnati in Ohio (1983), Université Catholique de l'Ouest in Angers (1985); Hull University in England (1987), Sorbonne (Université V) in Paris (1989), Janus Pannonius Universität in Pecs/Ungarn (1993), University of New Mexico in New Mexico (2000/2001) und (2002/2003).
Aus Drittmitteln finanzierte empirische Untersuchungen: Zur fremdsprachenspezifischen Resonanz auf Einstellungstests 1986-1988; Fremdsprachen zwischen Pflicht, Neigung und Vorurteil 1988-1990; Motive für die Fremdsprachenwahl in Europa (Einbeziehung französischer Schulen) 1990-1992.
Im Auftrag der UNESCO Bericht zu Language policies for the world of the twenty-first century (mit Kollegen aus England, Frankreich und Ungarn als Zuarbeit für die 1993 von der UNESCO unter dem Vorsitz von Jacques Delors eingesetzte International Commission for Education in the XXIst century; national und international vorgetragen und diskutiert im Rahmen der LINGUA PAX-Initiative).
Ruf an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg auf die C 4-Professur Anglistik und ihre Didaktik 1995.
Ruf an die Universität Hamburg auf die C4-Professur Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Didaktik der englischen Sprache und Literatur 1996.
Ernennung zur Universitätsprofessorin an der MLU 1996.
Wissenschaftliche Begleitung des BLK-Modellversuchs Wege zur Mehrsprachigkeit im Auftrag des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen (1996-2000).
Beirat der Deutschen Gesellschaft für Fremdsprachenforschung (DGFF) von 1993-1997.
Mitglied der externen Evaluationskommission (ZEVA) der Anglistik an den niedersächsischen Hochschulen (1997-1999).
Entwicklung und Durchführung von Ausbildungsprogrammen für berufsbegleitende Studiengänge aller Schulstufen im Land Sachsen-Anhalt (inklusive Primarstufe ab 1995).
Herausgeberin der Reihe Hallenser Forum für Fremdsprachenforschung (HSFF) und Mitherausgeberin der Hallenser Studien zur Anglistik und Amerikanistik (HSAA).